Mit Sicherheit gut ankommen

Wer kennt es nicht?

Tagtäglich hören wir im Verkehrsfunk, dass von Fahrzeugen Ladungsteile heruntergefallen sind.

Richtige Ladungssicherung schützt die Gesundheit und das Leben von Personen und bewahrt das Ladegut vor Schäden. Die beim Transport durch mangelnde Ladungssicherung nur in Deutschland verursachten Sachschäden werden von der Versicherungswirtschaft auf über 500 Mio. Euro pro Jahr geschätzt. Da diese durch Einzelpersonen verursachten Sachschäden auf die Allgemeinheit umgelegt werden, geht das Thema Ladungssicherung uns alle an. Der Anspruch an die Ladungssicherung steigt. Durch verlorene Ladung werden auch Unbeteiligte gefährdet, es kommt zu Verkehrsunfällen mit Verletzten und im schlimmsten Fall sogar zu Todesfällen.

Bis zu 75 % aller kontrollierten Fahrzeuge weisen Mängel bei der Ladungssicherung auf. Bei ungefähr 25 % aller Fahrzeuge sind die Mängel so gravierend, dass die Verkehrssicherheit gefährdet ist und die Weiterfahrt vorerst untersagt werden muss.

Gründe für die oft mangelnde Ladungssicherung sind neben Zeitmangel, Unterschätzen der Gefahr einer ungesicherten Ladung, auch mangelndes Hintergrundwissen über physikalische Grundlagen, Festigkeit von Fahrzeugaufbauten und die verschiedenen Arten der Ladungssicherung und deren tatsächlich aufgebrachten Sicherungskräfte.

Die tatsächlich durchgeführte Ladungssicherung beruht oft auf Schätzungen:

  • Die Physik wird unterschätzt
  • Die Festigkeit des Aufbaus wird überschätzt
  • Die Gefahr von Staulücken wird unterschätzt
  • Die angewandte Sicherungsmethode (Bsp. Niederzurren wird überschätzt)

 


 

„Achtung !
Gegenstände auf der Fahrbahn“

Richtiges Sichern der Ladung schützt nicht nur die Gesundheit /
das Leben des Fahrers – auch aller anderen Verkehrsteilnehmer

 
   
Die finanziellen Folgekosten durch beschädigte Ladungen / Fahrzeuge sind vermeidbar.
Gemäß § 12 (1) ArbSchG hat ein Arbeitgeber seine Beschäftigten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit während ihrer Arbeitszeit ausreichend und angemessen zu unterweisen. Es besteht eine Nachweis- und Dokumentationspflicht. Die Unterweisung umfasst Anweisungen und Erläuterungen, die speziell auf den Arbeitsplatz oder den Aufgabenbereich des Mitarbeiters ausgerichtet sind.
   
Oft hört man von beteiligten Personen:

„Das ist so schwer, das rutscht nicht – bzw. das kann gar nicht runterfallen.“

„Ich fahre schon 10 Jahre so. Da ist noch nie was passiert.“

„Ich habe gar keine Zeit, richtig zu sichern.“

„Als Verlader bin ich doch gar nicht für die Ladungssicherung verantwortlich. Das macht doch der Fahrer alleine.“


Viele Fahrer machen sich Gedanken über die Ladungssicherung
Aber leider oft auch falsche
   
Richtiges Sichern der Ladung      ist oft einfacher, als man sich das vorstellt
Richtiges Sichern der Ladung      schützt die Gesundheit / das Leben Beteiligter und Unbeteiligter
Richtiges Sichern der Ladung      bewahrt Sie vor Schadensersatzansprüchen
Richtiges Sichern der Ladung      muss nicht kostenintensiv sein
Richtiges Sichern der Ladung      muss nicht zeitintensiv sein